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hartzcore I
feldversuch sozialabbau in deutschland


25/8/2006

was zuviel ist, ist zuviel

Veröffentlicht von: laborleiter @ 11:22 [ vor 5 Jahren, 8 Monaten ]

Langzeitarbeitslose müssen sich darauf einstellen, dass ihre Zuverdienstmöglichkeiten beschnitten werden: Der Arbeitnehmerflügel der CDU signalisiert Zustimmung zu entsprechenden Plänen von SPD-Arbeitsminister Franz Münteffering.
Handelsblatt (via Hartz.Blogg)

bleibt die frage, sollen die arbeitslosen jetzt was machen, damit sie aus der lethargie rauskommen oder nicht. ausserdem werden ja 80% der einnahmen vom staat einkassiert und entlasten somit den haushalt. soviel abgaben zahlt nichtmal herr hartz.

und immer wieder das geschwafel von dem einrichten in der sozialen hängematte. mit grosser sicherheit würde dieser personenkreis auch vollzeitarbeitsplatze annehmen, wenn es sie den gäbe.

Mittlerweile gebe es rund eine Million Empfänger von Arbeitslosengeld II, die vollzeit oder teilzeit beschäftigt seien. Damit sei eine Form von Kombilohn aus staatlicher Unterstützung und Arbeitseinkommen entstanden, die so nicht geplant gewesen sei.

da bietet sich eine einfache lösung an: rauf mit den hungerlöhnen und schon sind die aufstocker aus dem leistungsbezug.

die situation der hilfeempfänger immer weiter verschlimmbessern schafft keinen einzigen arbeitsplatz, da wird sklaverei dadurch beseitigt, dass man den sklaven weniger zu essen gibt.

ps: Nach den bisherigen Regeln werden bei Langzeitarbeitslosen mit einem zusätzlichen Bruttoeinkommen zwischen 100 und 800 Euro im Monat 20 Prozent nicht auf das Arbeitslosengeld II angerechnet - also maximal 160 Euro monatlich.

dass ein journalist, nur von 50% eines themas, über das er berichtet, etwas versteht, wäre kein problem, wenn er nicht über die anderen 50% schreiben würde.
(100 euro freibetrag, 20% von 700=140 euro, maximal 240 euro)





13/8/2006

philipp retingshof verunglückt

Veröffentlicht von: laborleiter @ 22:26 [ vor 5 Jahren, 9 Monaten ]

beim besuch der blogbar stolperte der restaurator philipp retingshof über seine selbstausgelegten fallstricke und schlug so hart auf, dass er mit einem schädeltrauma ins nächstliegende krankenhaus eingeliefert werden musste.

aus gut unterrichteten kreisen* erfuhren wir, dasss der stets kapitalschwache aufmöbler gerade den mysteriösen tod seiner freundin helena stavros in einer werbekampagne vermarkten wollte.

tragisch aber auch, hoffentlich erinnert philipp retingshof sich nach dem aufwachen noch an etwas.

Der Markt ist scheinbar die Sphäre der Freiheit
„In der Vorstellung sind … die Individuen unter der Kapitalisten- herrschaft freier als früher, weil ihnen ihre Lebensbedingungen zufällig sind; in der Wirklichkeit sind sie natürlich unfreier, weil mehr unter sachliche Gewalt unterworfen.”

merke: alles ist markt, nur marx ist murx

* 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12





von idioten, für idioten?

Veröffentlicht von: laborleiter @ 14:45 [ vor 5 Jahren, 9 Monaten ]

seit dem 1. august 2006 kam die dritte änderung der hartz IV refom über uns. wie alles was in diesem zusammenhang so erlassen wurde, gibt es auch hier die eine oder andere frage: muss ich mich zum einkaufen bei der arge abmelden?

das ist natürlich eine ironische frage. da das gesetz aber in seiner ausführung nur ein witz ist, sollte etwas spott erlaubt sein.

(more…)





wordpress 2.04

Veröffentlicht von: laborleiter @ 12:21 [ vor 5 Jahren, 9 Monaten ]

wie sagte unser bundesupdater vor geraumer zeit so richtig:
“nach dem update ist vor dem update”

das aufspielen von 2.04 läuft mit der anweisung ohne aufwand und probleme, alle kleinen spielereien sind noch da, sodass auch das breite grinsen des webmasters ob der wundervollen anti-spam-funktionen von wordpress immer noch anhält.

wir sehen uns in den htdocs



31/7/2006

behördenposse um erfolgreiche existenzgründung

Veröffentlicht von: laborleiter @ 12:38 [ vor 5 Jahren, 9 Monaten ]

Bonn. Die ARGE Bonn hat der Bonner Reisebürounternehmerin Katja L. (Name der Redaktion bekannt) zur Auflage gemacht, jede dienstlich notwenige Ortsabwesenheit von Bonn vorher genehmigen zu lassen und ihr Reisebüro ab ca. 14:00 Uhr täglich zu verlassen. Katja L. lebt in eheähnlicher Gemeinschaft und muss seit 2005 für ihren arbeitslosen Freund mit aufkommen. Die beiden hatten sich vor 3 Jahren entschlossen zusammen zu ziehen, nachdem die Geburt des Kindes bei Katja L. anstand. Für Katja L. gab es nur die Wahl, entweder das Kind zu bekommen und mit ihren Freund einen gemeinsamen Haushalt zu bilden oder ihr Kind abzutreiben, um ihr 1999 gegründetes Unternehmen weiter zuführen. Sie entschied sich für ihr Kind und investierte in das Reisebüro und hat heute 2 festangestellte Mitarbeiterinnen. erwerbslosenforum >>



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