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hartzcore I
feldversuch sozialabbau in deutschland


1/2/2005

es gibt doch arbeitsplätze

Veröffentlicht von: laborleiter @ 15:43 [ vor 5 Jahren, 7 Monaten ]

ein gutes beispiel dafür, dass die arbeitslosen völlig unwillig sind auch nur die geringsten bemühungen zur aufnahme von arbeit zu investieren, ist der generalsekretär laurenz m., der von rwe in der zeit von juni 2000 bis april 2001 laut spiegel 66500 euro erhalten hat, ohne das er dafür auch nur einen finger krümmen musste. verivox

weshalb bewirbt sich da nicht mal ein arbeitsloser auf so eine stelle?

ausser der mühe, die ein bewerbungsschreiben macht, ist doch da keine weitere belästigung im faulenzerdasein zu erwarten gewesen. nebenbei gibts dann, damit man mit dem spärlichen geld auch klar kommt, noch den anspruch auf billigen strom und eine kleine betriebsrente.

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27/1/2005

billiglohn-paradies

Veröffentlicht von: laborleiter @ 15:29 [ vor 5 Jahren, 7 Monaten ]

Deutschland als brutales “Billiglohn-Paradies” ist in Dänemark zum Wahlkampfthema geworden. Nachdem die Schlachterei-Konzerne Tulip und Danish Crown die Schließung von zwei Großschlachthöfen angekündigt und massiv Jobs nach Deutschland ausgelagert haben, legte der zuständige Gewerkschaftschef Jens Peter Bostrup bei einem TV-Streitgespräch mit Regierungschef Anders Fogh Rasmussen dar, was er für die wichtigsten Ursachen hält: “Es herrschen Wildwestzustände in Deutschland, und sie zahlen dort Hungerlöhne.” manager magazin

zeit für eine neue volksabstimmung in slesvigland.



18/1/2005

hilfe für notleidende abgeordnete

Veröffentlicht von: laborleiter @ 15:53 [ vor 5 Jahren, 7 Monaten ]

wahre energiebündel müssen das sein. opfern sich 12-14 stunden täglich für unseren staat auf und fahren dann gleich zu ihrem nebenjob, um noch ein wenig das karge gehalt aufzubessern. junge welt

gut das der tag 24 stunden hat, sonst wäre das ganze gar nicht zu schaffen.

da jetzt aber einige den job erstmal ruhen lassen, weil bei den sozialneidern sonst schlechte stimmung aufkommen könnte, wäre es doch vielleicht möglich diese beraterposten mit 1 euro jobbern zu besetzen. die firmen sagen doch immer, dass die lohnkosten zu hoch sind.

das buch zur repubkik Helmut Böger - Kaufen Sie sich einen Minister.



15/1/2005

die job-lokomotive

Veröffentlicht von: laborleiter @ 16:07 [ vor 5 Jahren, 7 Monaten ]

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag fordert, dass auch der Wirtschaft die Einstellung von Langzeitarbeitslosen mit Ein-Euro-Jobs ermöglicht wird. Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben schlug dafür in der “Bild am Sonntag” vor, dass Arbeitslose wie Zeitarbeiter an Betriebe ausgeliehen werden können. n24

das schafft natürlich jede menge neue arbeitsplätze.

Clement erwartet Abbau der Arbeitslosigkeit um 20 Prozent

genau 900.000 1 euro-jobs, die leute raus aus der statistic und schon klappt das.

zahlen sind geduldig



13/1/2005

europäische menschenrechtskonvention

Veröffentlicht von: laborleiter @ 16:17 [ vor 5 Jahren, 7 Monaten ]

Abschnitt I: Rechte und Freiheiten

Art. 4 Verbot der Sklaverei und der Zwangsarbeit
(1) Niemand darf in Sklaverei oder Leibeigenschaft gehalten werden.
(2) Niemand darf gezwungen werden, Zwangs- oder Pflichtarbeit zu verrichten.
(3) Nicht als Zwangs- oder Pflichtarbeit im Sinne dieses Artikels gilt
a) eine Arbeit, die üblicherweise von einer Person verlangt wird, der unter den Voraussetzungen des Artikels 5 die Freiheit entzogen oder die bedingt entlassen worden ist;
b) eine Dienstleistung militärischer Art oder eine Dienstleistung, die an die Stelle des im Rahmen der Wehrpflicht zu leistenden Dienstes tritt, in Ländern, wo die Dienstverweigerung aus Gewissensgründen anerkannt ist;
c) eine Dienstleistung, die verlangt wird, wenn Notstände oder Katastrophen das Leben oder das Wohl der Gemeinschaft bedrohen;
d) eine Arbeit oder Dienstleistung, die zu den üblichen Bürgerpflichten gehört.



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