hartzcore I
feldversuch sozialabbau in deutschland


26/5/2006

wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen

Veröffentlicht von: laborleiter @ 01:24 [ vor 5 Jahren, 8 Monaten ]

lieber genosse müntefering, weshalb so bescheiden beim zitat von herrn bebel?

da hätte es doch noch einige schöne passagen gegeben, die mein herz mehr erfreut hätten.

Sobald die Gesellschaft im Besitz aller Arbeitsmittel sich befindet,…

Erstens, daß die Arbeit im Zeitmaß mäßig sei und keinen überanstrengt; zweitens, daß sie möglichst angenehm ist und Abwechslung bietet; drittens, daß sie möglichst ergiebig ist, weil davon das Maß der Arbeitszeit und das Maß der Genüsse abhängt

Sie sucht jedem ein möglichst hohes Maß von Lebensannehmlichkeiten zu gewähren

Heute ist das Interesse der Unternehmer maßgebend, künftig soll es das Interesse der Allgemeinheit sein

Erhöhte Produktion gereicht allen zum Vorteil; der Anteil des einzelnen am Produkt steigt mit der Produktivität der Arbeit, und die steigende Produktivität ermöglicht wieder, die als gesellschaftlich notwendig bestimmte Arbeitszeit herabzusetzen

glückauf





22/5/2006

der bundesrechnungshof zu den zusatzjobs

Veröffentlicht von: laborleiter @ 21:36 [ vor 5 Jahren, 8 Monaten ]

Bei fast einem Viertel der geprüften Maßnahmen mit Arbeitsgelegenheiten lagen die Förderungsvoraussetzungen nicht vor, weil die zu erledigenden Tätigkeiten nicht im öffentlichen Interesse, nicht zusätzlich oder nicht wettbewerbsneutral waren. Die Maßnahmen sahen beispielsweise notwendige Arbeiten im Pflege- und Reinigungsbereich, termingebundene Bauhilfsarbeiten, Service- und Ausschankaktivitäten im gastronomischen Bereich oder den Einsatz in einem über Arbeitsgelegenheiten finanzierten Orchester (46 Plätze) vor. Bei weiteren knapp 50 % der geprüften Fälle hatten die Grundsicherungsstellen keine verlässlichen Kenntnisse über die Maßnahmeinhalte, so dass auch hier Zweifel an der Förderungsfähigkeit bestanden.

quelle erwerbslosenforum

ja wo sind denn jetzt die schmarotzer, die die gesellschaft aussaugen?

Im Jahre 2005 traten insgesamt 629 989 Personen in eine Arbeitsgelegenheit ein, hiervon 604 062 in eine Arbeitsgelegenheit in der Mehraufwand- entschädigungsvariante. Dafür wendete der Bund rd. 1,1 Mrd. Euro auf.

doch nicht etwa die wohlhartzverbände?



19/6/2005

der grosse sprung nach vorn

Veröffentlicht von: laborleiter @ 23:30 [ vor 6 Jahren, 7 Monaten ]

die neigung zur billigen beschaffung des persönlichen besitzstands führt bei einem finanzexperten zu unverständnis.

Dass Leute mit niedrigsten Einkommen jeden Euro mehrmals umdrehen müssen und auf jeden Cent schauen, versteht sich von selbst. Aber dass gutsituierte Mittelschichten im Land auf der Jagd nach den immerneuesten Schnäppchen permanent den Ast absägen, auf dem ihre eigenen ordentlichen Einkommen beruhen, verstehe, wer will. oswald metzger

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11/6/2005

wahl-kämpfe, wal-mart, wal-halla

Veröffentlicht von: laborleiter @ 16:15 [ vor 6 Jahren, 8 Monaten ]

bei den in der bundeshauptstadt momentan gemeldeten kampfhandlungen könnte es vielleicht auch darum gehen, wer sich bei dem anstehenden agentur-casting hoffnung auf einen der begehrten plätze zum contest deutschland wählt den super-arbeitslosen machen kann.

Andauernde Wahlkampfhandlungen im Bezirk Mitte, unweit des Brandenburger Tors, führen dazu, dass die Bevölkerung Berlins wie auch die Resterepublik der Rest der Republik weiterhin mit Durchhalteparolen unterversorgt bleibt. Wie ein Bundestagssprecher mitteilte, werde stündlich mit dem Eintreffen von Rosinenbombern gerechnet, um den Nachschub von Rosinen in den Politikergehirnen sicher zu stellen. der pathologe

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7/6/2005

auch lange strecken enden manchmal nach dem ersten schritt

Veröffentlicht von: laborleiter @ 11:57 [ vor 6 Jahren, 8 Monaten ]

was passiert, wenn fusskranke einen langstreckenläufer betreuen erfahren wir hier

Nehmen wir mal an, wir kennen einen erfolgreichen Langstreckenläufer aus dem Schwarzwald. An seinem Beispiel will ich mal ein paar Begrifflichkeiten erklären.

Arbeitslosengeld 2 (Hartz IV-Regelung):
Der Staat bricht dem Langstreckenläufer ein Bein. Man sagt ihm, dass das seine Chance für die Zukunft sei. Er müsse nur richtig trainieren. Mobilität und Flexibilität zeigen. Man nimmt ihm die Sanitäter weg.
der pathologe

ist doch nur logisch, dass man ihm mit hartzIV erstmal die beine brechen muss, sonst passt er einfach nicht in das beurteilungschema der sachbearbeiter.

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