hartzcore I
feldversuch sozialabbau in deutschland


22/5/2006

praktische kalkulationshilfen für finanzminister

Veröffentlicht von: laborleiter @ 23:09 [ vor 5 Jahren, 8 Monaten ]

die kosten für algII sind zu hoch. wieso es zu der kostenexplosion kommt interessiert nicht wirklich, hauptsache jemand anderes ist schuld.

ich rechne für meinen apfelkuchen:
mehl 0,50 €, eier 0,50 €, butter 0,50 €, milch 0,20 €, backpulver 0,10 € und vanillezucker 0,10 €, äpfel 1,00 € - macht 1,90 €

ich gehe in den laden, kaufe ein und an der kasse möchte man 2,90 €.

schon haben wir eine kostenexplosion und wer ist schuld, natürlich der händler, der alte gauner.

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der bundesrechnungshof zu den zusatzjobs

Veröffentlicht von: laborleiter @ 21:36 [ vor 5 Jahren, 8 Monaten ]

Bei fast einem Viertel der geprüften Maßnahmen mit Arbeitsgelegenheiten lagen die Förderungsvoraussetzungen nicht vor, weil die zu erledigenden Tätigkeiten nicht im öffentlichen Interesse, nicht zusätzlich oder nicht wettbewerbsneutral waren. Die Maßnahmen sahen beispielsweise notwendige Arbeiten im Pflege- und Reinigungsbereich, termingebundene Bauhilfsarbeiten, Service- und Ausschankaktivitäten im gastronomischen Bereich oder den Einsatz in einem über Arbeitsgelegenheiten finanzierten Orchester (46 Plätze) vor. Bei weiteren knapp 50 % der geprüften Fälle hatten die Grundsicherungsstellen keine verlässlichen Kenntnisse über die Maßnahmeinhalte, so dass auch hier Zweifel an der Förderungsfähigkeit bestanden.

quelle erwerbslosenforum

ja wo sind denn jetzt die schmarotzer, die die gesellschaft aussaugen?

Im Jahre 2005 traten insgesamt 629 989 Personen in eine Arbeitsgelegenheit ein, hiervon 604 062 in eine Arbeitsgelegenheit in der Mehraufwand- entschädigungsvariante. Dafür wendete der Bund rd. 1,1 Mrd. Euro auf.

doch nicht etwa die wohlhartzverbände?



19/5/2006

parasitäre wohlfahrtsverbände

Veröffentlicht von: laborleiter @ 02:02 [ vor 5 Jahren, 8 Monaten ]

Bonn/Göttingen. Für helle Aufregung sorgte am Morgen dieses Tages die Meldung, wonach die Spitzenwohlfahrtverbände AWO, Diakonie und Rotes Kreuz sich in einem offenen Brief an die Fraktionen der großen Koalition gewandt haben und Leistungseinschnitte bei den Passivarbeitslosen gefordert haben. Das Erwerbslosen Forum Deutschland sprach von reiner Profitgier. Damit würden diese Verbände zeigen, dass es ihnen nur noch um Gewinne ginge und sie dafür ihre Leitbilder über den Haufen werfen würden. Schon lange hätten diese Verbände gezeigt, dass ihnen Arbeitnehmerrechte und adäquate Entlohnung ein Dorn im Auge wären. Ebenso hätte sich gezeigt, dass es ihnen keineswegs um Integration von Arbeitslosen ginge, sondern sie nur Interesse an der Ausnutzung billigster Arbeitskräfte in Form von 1-Euro-Jobbern hätten, um im sozialen Bereich Dumpinglöhne einzuleiten.

erwerbslosenforum deutschland

genosse tabu

passivarbeitslose sind wahrscheinlich jene subjekte, die sich dagegen wehren, durch ein-euro-jobs reguläre arbeitsplätze bei besagten verbänden zu vernichten.

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