hartzcore I
feldversuch sozialabbau in deutschland


27/5/2006

geld verdienen im internet

Veröffentlicht von: laborleiter @ 17:37 [ vor 4 Jahren, 3 Monaten ]

wenn sich das mit hartz IV weiter so kritisch entwickelt, wird man sich wohl mal mit neuen formen der einnahmegenerierung beschäftigen müssen.

geld verdienen mit blogs wäre doch eine variante.

Letztlich zählt am Ende nur eines: Traffic, Traffic, Traffic. Alles andere ist Tuning, um mit dem bestehenden Traffic Dinge zu verbessern. Was würde ich Johnny raten? Die Google-Quote erhöhen und dafür Sorge tragen, dass die Leser wiederkommen.

meint basic thinking.

nicht schlecht 5 millionen leute, die den ganzen tag zeit haben im netz rumzudaddeln, ist doch schon mal ne basis. doch wie wird aus besuchern asche?

Bis man spürbare Umsätze mit dem publizistischen Bloggen macht, vergehen locker ein-zwei Jahre. Also muss man es nebenher betreiben. Doch wie auf eine guten Leitpfad kommen, bis man gar sein Hobby zum Beruf machen kann? Als Amateuer schwer, ganz schwer.

sach ich ja, keine ahnung vom schreiben, keine ahnung vom vermarkten, da hilft nur der blog-manager

besteht natürlich die gefahr, dass der aus marketing strategischen überlegungen in den inhalt reinquatscht oder dass man selbst dem schein des goldes erliegt

die die Gefahr sehen, dass sich Blogger bei Kommerzialisierungsbestrebungen so biegen müssen, dass man die eigentliche Identität, deren Anliegen und die ursprünglichen Interessen hinten anstellen muss.

und zur trafficschlampe wird und den inhalt der suchmaschinenrelevanz opfert.

Wer Blogs als Werbefläche mit gelegentlichen Inhalten definiert, hat leider nicht wirklich verstanden, was Weblogs sind und was sie bewirken können. Wer Inhalte von Blogs nach Keywords ausrichten möchte, zerstört den eigentlichen Mehrwert von Weblogs.

apropos suchmaschinen, den titel “her mit der kohle” werd ich mal schnell in “geld verdienen im internet” ändern. die keywords scheinen mir erfolgsversprechender.

Alles kann gut oder schlecht enden, es kommt auf die Person an. Ich kann eine super Idee für eine Wohlfahrt haben, die trotzdem rentabel läuft, bin ich ein Arschloch, wird sie dabei zwar rentabel aber dem Wort der Wohlfahrt nie im Leben gerecht. Von irgendwas leben muss jeder - no way out.

alle nur eine frage des characters, meint der kuroiblog.

Unser Sozialwesen muss nämlich so gestaltet sein, dass es die Ärmsten und Hilflosesten an die erste Stelle bei der reinen staatlichen Unterstützung stellt.

na da steh ich doch auf der richtigen seite. wenn ich dafür sorge, dass für die armen von der wohlfahrt noch was übrig bleibt.

dieser beitrag endet mit geldverdienen im internet - doppelt hält bekanntlich besser.

kaum träumt man von dem wohltuenden geldregen, wird er auch schon real (wenn auch nicht bei mir). die herren von pay-a-blogger fahren in bloggersdorf vor und versuchen ihre brause bei der heraufnahenden wm 2006 zu vermarkten





2 Comments »


  1. Mit Blogs allein verdient man kein Geld

    Irgendwie hat ein Medium, das anderwärts Blogs genannt wird, wohl einiges in den Köpfen durcheinander gebracht - und deswegen hier noch einmal zum Mitschreiben:

    1. Ein Blog ist nicht mehr oder weniger wert, als es früher eine Homepage war. Allerdings

    Trackback von sehpferds sinnige seiten — 29/5/2006 @ 13:45



  2. philipp retingshof verunglückt…

    beim besuch der blogbar stolperte der restaurator philipp retingshof über seine selbstausgelegten fallstricke und schlug so hart auf, dass er mit einem schädeltrauma ins nächstliegende krankenhaus eingeliefert werden musste.
    aus gut unte…

    Trackback von hartzcore I — 13/8/2006 @ 22:26





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