es gibt doch arbeitsplätze
ein gutes beispiel dafür, dass die arbeitslosen völlig unwillig sind auch nur die geringsten bemühungen zur aufnahme von arbeit zu investieren, ist der generalsekretär laurenz m., der von rwe in der zeit von juni 2000 bis april 2001 laut spiegel 66500 euro erhalten hat, ohne das er dafür auch nur einen finger krümmen musste. verivox
weshalb bewirbt sich da nicht mal ein arbeitsloser auf so eine stelle?
ausser der mühe, die ein bewerbungsschreiben macht, ist doch da keine weitere belästigung im faulenzerdasein zu erwarten gewesen. nebenbei gibts dann, damit man mit dem spärlichen geld auch klar kommt, noch den anspruch auf billigen strom und eine kleine betriebsrente.
ein weiteres positives beispiel: die bundestagsabgeordnete ulrike f., die sich, da sie sich mit ihren 12 -14 stunden arbeit, die die volksvertreter jeden tag für uns auf den beinen sind, noch nicht ganz ausgelastet fühlte, einen nebenjob als übersetzerin bei siemens gesucht hat, der das schmale einkommen um 5000 euro im monat erhöht hat. abendblatt
weshalb bringt ein normaler arbeitsloser sowas nicht auf die beine?
bei 12 stunden bundestagsarbeit und 7 stunden schlaf, 2 stunden für essen und aufs klo gehen, bleibt die arbeitsbelastung doch mit ungefähr 3 stunden täglich in einem erträglichen rahmen, die auch ein arbeitsloser in den fortbestand unserer gesellschaft investieren könnte.
da ist doch immer noch zeit für die orchideenzucht und den besuch des golfplatzes.
ist das etwa zuviel verlangt von denen, die sich bis jetzt immer nur auf kosten der allgemeinheit im sozialen netz ausgeruht haben?


