hartzcore I
feldversuch sozialabbau in deutschland


27/1/2005

billiglohn-paradies

Veröffentlicht von: laborleiter @ 15:29 [ vor 5 Jahren, 7 Monaten ]

Deutschland als brutales “Billiglohn-Paradies” ist in Dänemark zum Wahlkampfthema geworden. Nachdem die Schlachterei-Konzerne Tulip und Danish Crown die Schließung von zwei Großschlachthöfen angekündigt und massiv Jobs nach Deutschland ausgelagert haben, legte der zuständige Gewerkschaftschef Jens Peter Bostrup bei einem TV-Streitgespräch mit Regierungschef Anders Fogh Rasmussen dar, was er für die wichtigsten Ursachen hält: “Es herrschen Wildwestzustände in Deutschland, und sie zahlen dort Hungerlöhne.” manager magazin

zeit für eine neue volksabstimmung in slesvigland.





18/1/2005

hilfe für notleidende abgeordnete

Veröffentlicht von: laborleiter @ 15:53 [ vor 5 Jahren, 7 Monaten ]

wahre energiebündel müssen das sein. opfern sich 12-14 stunden täglich für unseren staat auf und fahren dann gleich zu ihrem nebenjob, um noch ein wenig das karge gehalt aufzubessern. junge welt

gut das der tag 24 stunden hat, sonst wäre das ganze gar nicht zu schaffen.

da jetzt aber einige den job erstmal ruhen lassen, weil bei den sozialneidern sonst schlechte stimmung aufkommen könnte, wäre es doch vielleicht möglich diese beraterposten mit 1 euro jobbern zu besetzen. die firmen sagen doch immer, dass die lohnkosten zu hoch sind.

das buch zur repubkik Helmut Böger - Kaufen Sie sich einen Minister.



15/1/2005

die job-lokomotive

Veröffentlicht von: laborleiter @ 16:07 [ vor 5 Jahren, 7 Monaten ]

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag fordert, dass auch der Wirtschaft die Einstellung von Langzeitarbeitslosen mit Ein-Euro-Jobs ermöglicht wird. Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben schlug dafür in der “Bild am Sonntag” vor, dass Arbeitslose wie Zeitarbeiter an Betriebe ausgeliehen werden können. n24

das schafft natürlich jede menge neue arbeitsplätze.

Clement erwartet Abbau der Arbeitslosigkeit um 20 Prozent

genau 900.000 1 euro-jobs, die leute raus aus der statistic und schon klappt das.

zahlen sind geduldig



13/1/2005

europäische menschenrechtskonvention

Veröffentlicht von: laborleiter @ 16:17 [ vor 5 Jahren, 7 Monaten ]

Abschnitt I: Rechte und Freiheiten

Art. 4 Verbot der Sklaverei und der Zwangsarbeit
(1) Niemand darf in Sklaverei oder Leibeigenschaft gehalten werden.
(2) Niemand darf gezwungen werden, Zwangs- oder Pflichtarbeit zu verrichten.
(3) Nicht als Zwangs- oder Pflichtarbeit im Sinne dieses Artikels gilt
a) eine Arbeit, die üblicherweise von einer Person verlangt wird, der unter den Voraussetzungen des Artikels 5 die Freiheit entzogen oder die bedingt entlassen worden ist;
b) eine Dienstleistung militärischer Art oder eine Dienstleistung, die an die Stelle des im Rahmen der Wehrpflicht zu leistenden Dienstes tritt, in Ländern, wo die Dienstverweigerung aus Gewissensgründen anerkannt ist;
c) eine Dienstleistung, die verlangt wird, wenn Notstände oder Katastrophen das Leben oder das Wohl der Gemeinschaft bedrohen;
d) eine Arbeit oder Dienstleistung, die zu den üblichen Bürgerpflichten gehört.



10/1/2005

meine sonntage mit sabine christiansen’

Veröffentlicht von: laborleiter @ 15:26 [ vor 5 Jahren, 7 Monaten ]

“In den Katastrophentalks, in denen die Wünsche der Chefetage ans Volk durchgereicht werden, tummelten sich voll versorgte, mit abstrusen Sondervergütungen und Subventionen gemästete Multimillionäre, Spitzenbeamte mit beträchtlichen Nebeneinkünften, die unaufhörlich und mit unerträglicher Dreistigkeit alles vom Staat verlangen.” junge welt

Durch geschickte Manipulation wird dem Zuschauer suggeriert, dass es außerhalb der diskutierten Vorschlägen keine Wahlmöglichkeit gäbe. Dies geschieht einerseits durch die einseitige und manipulative Auswahl an Gästen, andererseits durch das geschickte Vorgaukeln einer kontroversen Diskussion. Der Zuschauer nimmt dabei nicht wahr, dass alle Diskussionsteilnehmer im Grunde genommen der gleichen Meinung sind. Entscheidend ist immer, dass eine bestimmte Grundrichtung, nämlich die Notwendigkeit von einschneidenden Reformen auf Kosten der Bevölkerung, im Kopf des Zuschauers verankert wird und dieser schließlich glaubt, dass es eben keine Alternativen gäbe. amazon

der brave mensch denk an sich, selbst zuletzt

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